bunt statt blau: Die besten Plakate gegen Komasaufen kommen nach Eislingen
Erich Kästner Gymnasium in Eislingen zeigt die aktuelle Wanderausstellung der DAK-Gesundheit
Göppingen / Eislingen 27.01.2026 Die Plakatkampagne „bunt statt blau“ geht auf Tour: Mit eindrucksvollen Bildern warnen Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland Gleichaltrige vor Alkoholmissbrauch. Hier im Whiskeyglas ertrinkende Teenager, dort junge Menschen, die sich von den Ketten des Alkohols befreien – diese starken Motive sind jetzt in Eislingen zu sehen. Das Erich Kästner Gymnasium zeigt ab Montag, den 02. Februar die große Wanderausstellung der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Rauschtrinken bei Jugendlichen.
Der Plakatwettbewerb „bunt statt blau“ fand 2025 bereits zum 16. Mal statt. Unter dem Motto „Kunst gegen Komasaufen“ hatte die DAK-Gesundheit 2010 die Präventionskampagne gestartet. Seither haben sich mehr als 143.000 Jungen und Mädchen zwischen zwölf und 17 Jahren daran beteiligt und bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet. Bundesschirmherr ist der Beauftragte der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen Prof. Dr. Hendrik Streeck. Auf Landesebene unterstützt der ehemalige Nationaltorhüter und VfB-Legende Timo Hildebrand den Wettbewerb.
Jetzt gehen die Plakate der aktuellen Bundes- und Landessieger sowie die eindrucksvollsten Motive der vergangenen Jahre auf Deutschlandtour und kommen nach Eislingen. Der Aufklärungsbedarf ist nach wie vor groß: „Exzessiver Alkoholkonsum ist gerade für Heranwachsende gefährlich“, erklärt Karin Sannwald, Chefin der DAK-Gesundheit im Landkreis Göppingen. „Es ist ein gutes Signal, dass in den vergangenen Jahren immer weniger junge Menschen mit einer akuten Alkoholvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten. Diesen Weg müssen wir konsequent fortsetzen. Deshalb führen wir unsere erfolgreiche Aufklärungskampagne ‚bunt statt blau‘ auch 2026 fort.“
Bilder sprechen eine klare Sprache
Schulleiter Stephan Arnold sieht die Ausstellung als wichtigen Beitrag zur Debatte um Alkoholmissbrauch: „Mit ihren Plakaten werden die Jugendlichen selbst zu Botschafterinnen und Botschaftern gegen das Komasaufen. Ihre Bilder sprechen eine klare Sprache.“
Der Plakatwettbewerb ist eingebunden in die „Aktion Glasklar“, mit der die Krankenkasse auch Lehrkräfte und Eltern über das Thema Alkohol aufklärt. „Die eingereichten Siegerplakate haben eine stärkere Wirkung bei der Aufklärung als konventionelle Warnhinweise“, sagt Katharina Dorsch als zuständige Abteilungsleiterin für den Ganztagesbetrieb.
Leyla Killi, pädagogische Fachkraft der Ganztagesbetreuung ergänzt: „Es ist toll zu sehen, wie sich die Schülerinnen und Schüler kreativ und interessiert mit diesem Thema auseinandersetzen.“
Hinzu kommt: Laut Begleitstudien gehen Teilnehmende nach dem Wettbewerb bewusster mit Alkohol um.
Die aktuelle Bundessiegerin Vivien Manzke aus Schleswig-Holstein zeigt in ihrem Bild, wie sich ein junges Mädchen von den Ketten, die der Alkoholkonsum um sie gelegt hat, befreit. „Mein Bild zeigt das Glücklichsein ohne den Alkohol, aber auch die Traurigkeit der Jugendlichen, die immer noch an Alkohol gekettet sind. Im Ganzen möchte ich mit meinem Werk Hoffnung machen, dass es immer einen Ausweg gibt.“
Die DAK-Wanderausstellung gegen das Komasaufen ist noch bis zum Vormittag des 06.Februar im Foyer des Erich Kästner Gymnasiums zu sehen. Die Schule lädt alle Interessierten ein, die Ausstellung im Foyer des zu besuchen und sich mit den eindrucksvollen Arbeiten junger Menschen auseinanderzusetzen.
Auch das Erich Kästner Gymnasiums hatte 2024 schon eine Bundessiegerin dabei, deren Bild auch wieder in der Ausstellung zu sehen sein wird.
„bunt statt blau“ geht 2026 weiter
Im kommenden Jahr sucht die DAK-Gesundheit bereits zum 17. Mal die besten Plakate und kreativen Beiträge gegen das Rauschtrinken. Bei „bunt statt blau 2026“ warten Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro auf die kreativen Gewinnerinnen und Gewinner.
Weitere Informationen: www.dak.de/buntstattblau










