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„Sie machen nichts falsch, außer sie machen nichts!“ - Pädagogischer Tag

Sie wollen vorbeugen und richtig reagieren, wenn eine Schülerin oder ein Schüler psychische Auffälligkeiten zeigt oder sich verändert. Die Lehrerinnen und Lehrer des Erich Kästner Gymnasiums in Eislingen ließ sich deshalb einen ganzen Tag lang von Experten weiterbilden. Das Kollegium entwickelten dabei gemeinsam mit erfahrenen Fachleuten sinnvolle Vorgehensweisen.

Was tue ich, wenn ich bemerke, dass ein Schüler sich selbst verletzt? Welche Ursachen und Auswirkungen haben Essstörungen? Und ab wann ist die Leidenschaft fürs Zocken eine Sucht? Immer wieder werden Lehrer mit den Auswirkungen der psychischen Labilität von Jugendlichen in der Pubertät konfrontiert. Bei der Fortbildung am EKG erhielten die Pädagogen mit aktuellen Fakten und Informationen vielfältige Antworten auf ihre Fragen. Der Kinder- und Jugendpsychotherapeut Markus Fischer vom Uniklinikum Ulm war dabei nicht nur fachkundiger Referent. Er entwarf mit den Lehrern auch ganz konkrete Schritte, wie Schülern in schwierigen Situationen sinnvoll geholfen werden kann. Er ermunterte die Pädagogen hinzusehen, die Beobachtungen anzusprechen und respektvoll zuzuhören: „Wer nachfragt, macht nichts falsch. Falsch ist nur, nicht zu fragen!“ Vorbeugend riet er zur Förderung der Resilienz, also der psychischen Widerstandsfähigkeit, indem der Selbstwert und die Selbstwirksamkeit der Schüler gestärkt werden.

An diesem Pädagogischen Tag stellten sich am EKG auch örtliche Einrichtungen vor, die Jugendliche bei psychischen oder sozialen Problemen unterstützen. So bot der Sozialarbeiter Stefan Vaihinger die Zusammenarbeit mit dem Kinderschutzzentrum in Göppingen an. Der Diplom-Psychologe Cornelius von Randow und der leitende Oberarzt Dr. Michael Fritzsch, beide tätig am Christophsbad, zeigten die aktuelle Problematik von Suchtverhalten und Essstörungen im Jugendalter auf und erläuterten das Vorgehen der Fachleute.

Der pädagogische Tag wurde von der Schulsozialarbeiterin des EKG, Ingrid Hinzel-Hees, und der Beratungslehrerin Katharina Dorsch zusammen mit Christine Dilger-Scheffzek organisiert. Alle drei haben bereits eine Weiterbildung im Rahmen des baden-württembergischen Projektes „4 S – Schulen stark machen gegen Suizidalität und selbstverletzendes Verhalten“ absolviert und sind nun Ansprechpartner an der Schule.

Die intensiven Diskussionen im Kollegium haben gezeigt, dass die Schule nun neu sensibilisiert ist für die psychischen Herausforderungen der Selbstfindung bei Jugendlichen.

ekg

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