Hausaufgabenbetreuung und Ganztagesangebot am EKG

Hand in Hand gehen die Hausaufgabenbetreuung (HAB) und das Ganztagesangebot (GA) am EKG, die insbesondere die Klassenstufen fünf bis sieben in den Fokus nehmen und unseren Schülern ein verlässliches Betreuungsangebot bieten sollen. Gleichzeitig ergibt sich für die berufstätigen Eltern eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Freiwilligkeit der Angebote wie auch die Wahlmöglichkeit der einzelnen Module soll eine möglichst passgenaue, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete Betreuung ermöglichen, die den einzelnen Schülerinnen und Schülern gerecht wird. Von Montag bis Donnerstag bietet das GA eine verlässliche Betreuung der Kinder von 11.00 – 15.30 Uhr). HAB und GA sind in zwei Schichten eingeteilt (13 – 14 Uhr sowie 14 – 15.30 Uhr) und die Schüler können selbst wählen, in welcher Phase sie ein AG-Angebot annehmen oder ihre Hausaufgaben erledigen möchten.

Nach einer Stärkung in der Mensa können die Schüler entweder eine der angebotenen AGs (siehe tabellarische Übersicht) besuchen oder unter Aufsicht von Fachlehrern oder Jugendbegleitern aus der Oberstufe ihre Hausaufgaben erledigen. Der Sozialraum „Erichle“ steht mit einem Tischkicker, einem Billardtisch oder einem von unserer pädagogischen Ganztagesbetreuerin Frau Killi ausgearbeiteten Angebot ebenfalls zur Verfügung. Das „Spielhäuschen“, ebenfalls von Jugendbegleitern betreut, im Pausenhof bietet alles rund um Sport und Spiel. Wer sich erst einmal bewegen möchte, ist hier bestens aufgehoben. Außerdem können sich die Schülerinnen und Schüler in der Schülerbibliothek zum Lesen zurückziehen oder an den Computerarbeitsplätzen Referate vorbereiten.

Von HAB und GA profitieren nicht nur unsere „Kleinen“ in den Klassen fünf bis sieben, sondern auch unsere „Großen“ (Kl. 10, S1 und S2), denn die älteren Schülerinnen und Schüler übernehmen als Jugendbegleiter bei der Betreuung und Aufsicht eine wichtige Aufgabe. Ohne die Jugendbegleiter, die diese Aufgabe für eine kleine finanzielle Entschädigung auf freiwilliger Basis in ihrer Freizeit übernehmen, würde das HAB-/GA-Konzept nicht funktionieren – deshalb an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN an euch!!! In der Rolle des Jugendbegleiters können die Jugendlichen selbst vielfältige Erfahrungen sammeln und wertvolle soziale Kompetenzen für das weitere (Berufs-)Leben erwerben. An zwei Nachmittagen führt unsere Schulsozialarbeiterin Fr. Hinzel-Hees die Jugendbegleiter in relevante Themen wie Entwicklungs- und Verhaltenspsychologie oder den Umgang mit Konflikten ein und gibt damit den Jugendbegleitern wichtiges theoretisches Rüstzeug für ihre Aufgabe mit auf den Weg.


AG-Plan für Klassen 5 und 6

Hier befindet sich die Übersicht über die hauptsächlich für die Klassen 5 und 6 interessanten AGs im Schuljahr 2018/19. Eine Anmeldung ist jetzt möglich (Aushang in der Schule).

AG-Plan


Kooperation mit der Schillerschule

Nur wenige Meter Fußweg trennen die beiden Schulen voneinander. Sie teilen sich den Pausenhof, die Mensa und die Sportstätten miteinander. Und trotzdem hat man bisher kaum Berührungspunkte: Die Schiller-Schule (Gemeinschaftsschule) und das Erich Kästner Gymnasium gehen größtenteils eigene Wege.In der Vergangenheit hat es immer wieder Kooperationen gegeben. Wegen Raummangels während des Doppeljahrgangs G 8 und G 9 zogen einzelne Oberstufenkurse des EKGs in die Schillerschule um und zum Kochen und Backen durften immer wieder die Gymnasiasten die Küche der Gemeinschaftsschule benutzen. Auch einen gemeinsamen pädagogischen Tag der jeweiligen Kollegien hat es bereits gegeben. Zwei Kolleginnen des EKGs unterrichteten außerdem eine Zeit lang Französisch an der Schiller-Schule und seit Jahren hat sich ein intensiver, kollegialer und fruchtbarer Austausch der Lehrerinnen und Lehrer der 4. Klassen der Grundschule und der 5. Klassen des Gymnasiums etabliert. Seit diesem Schuljahr hat sich auch mit Unterstützung der jeweils neuen Schulleiter, Herrn Arnold und Herrn Latosinszky, der Kontakt zwischen beiden Schulen intensiviert. Vor allem auf Betreiben der seit Jahren miteinander kooperierenden Schulsozialarbeiterinnen Frau Lidl und Frau Hinzel-Hees wurden bereits existierende, aber eingeschlafene „Programme“ wieder aufgenommen, was zuallererst der Förderung und Betreuung der Schülerinnen und Schülern zu Gute kommen soll.

Anna Schneider (10d) und Aaron Paule (10d) in der Grundschule Bismacrkstr (Foto Anna Schneider)
Aisha Hayat und Lisbeth Burkardt (beide 10b) mit Flüchtlingskindern in der Schillerschule

An der Grundschule in der Bismarckstraße helfen donnerstags drei „EKGler“ aus der 10. Klasse in der Kinderbetreuung. Es muss Essen ausgegeben, Geschirr eingesammelt bzw. aufgeräumt und mit den „Kleinen“ gespielt werden. „Das kann zuweilen sehr turbulent und anstrengend sein, aber es macht Spaß und die Kinder können sehr süß und lustig sein“, so Anna Schneider (10d).Montags kommen Neuntklässler der Schillerschule ans EKG und bringen von ihren Lehrern angefertigte Arbeitsblätter als zusätzliches Übungsmaterial für Mathematik, Deutsch oder Englisch mit. Gemeinsam mit Kursschülern des EKGs wird für die Abschlussprüfung an der Werkrealschule gebüffelt. Dienstags sind es Flüchtlingskinder, die in den Räumen der Schillerschule gelebte Integration erfahren. Vier Schülerinnen aus der 10. Klasse des EKGs spielen u.a. mit Hamsa (12 Jahre aus Damaskus), Mostafa (14 Jahre aus Bagdad), Sedra (12 Jahre aus Homs), Albim und Arianit (12 und 13 Jahre, beide aus dem Kosovo) und lernen mit ihnen deutsch. 

Enya Reik (10b) und Rebecca Specht (10d) mit Flüchtlingskindern in der Schillerschule
Leonie Hartle (S 1), Felix Rieg (S 1) und Maximilian Bürger (S 1) mit Schülern aus der Schillerschule am EKG

Am Ende profitieren beide Seiten voneinander. Eine Einbahnstraße darf es nicht geben. Wissen soll sich erweitern bzw. vertiefen, was bessere schulische Leistungen möglich machen soll. Tugenden wie Fleiß, Disziplin, Zuverlässigkeit, Ehrgeiz oder Mitmenschlichkeit prägen sich so nachhaltiger aus. Nicht umsonst sind diese Initiativen mit dem Slogan „Schüler helfen Schülern“ überschrieben.
Und natürlich sollen Schranken abgebaut werden. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein – deswegen ist das ganze Angebot kostenlos. Das Land Baden-Württemberg lässt sich dies durch das Jugendbegleiterprogramm und die Zuschüsse für den Ganztagesbetrieb bzw. den Ausbau der Gemeinschafsschule einiges kosten.
Beide Pfeiler, das Gymnasium und die Gemeinschaftsschule, sind fest verankert, die „Co-Existenz“ soll ausgebaut werden. Da sind wir auf einem guten Weg. Es gilt also weiter auszuloten: Wo und wie kann man voneinander profitieren? Wo gibt es Grenzen? Denn eines ist auch klar: Beide Schulen sind zurecht stolz auf ihre Schulgemeinschaft.

Stefan Weber (Fotos)



Sport macht schlau

Das Ganztagesangebot am Erich Kästner Gymnasium paart Bewegung mit Lernen

Lernen braucht Bewegung, das beweisen psychologische und neurowissenschaftliche Studien. Sport fördert das Gehirn in puncto Konzentrationsfähigkeit, Merkleistungen, Kreativität und Ausdauer. Darauf muss sich auch die Schule einlassen. Zu häufig und zu lang sitzen die Schülerinnen und Schüler starr auf ihren Stühlen. Um Abwechslung zu bieten und die nötige körperliche Ertüchtigung zu fördern, hat das Erich Kästner Gymnasium neue AGs in das Ganztagesangebot aufgenommen, die allen EKGlern von der 5. bis zur 7. Klasse kostenfrei offen stehen.

Montags hat man die Qual der Wahl. Die HipHop-AG und die Zirkus-AG finden zeitgleich in der Mittagspause entweder in einem Klassenraum oder in der Öschhalle II statt (Näheres über die Homepage des Gymnasiums). Dienstags kann man Handball oder Fußball spielen. Donnerstags stehen die Speed-Staking-AG und die Bewegungs-AG auf dem Programm. Das Spielhäuschen im Pausenhof steht zur Verfügung, um sich Spielgerät (Einräder, Stelzen, Bälle, Tischtennisschläger usw.) auszuleihen und um eigenverantwortlich aktiv zu werden.

Zikus AG
Hip-Hop AG
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Damit aber nicht nur dem Sport gefrönt wird und die Bewegung positiv für mentale Vorgänge genutzt werden kann, gibt es mittwochs im Wechsel eine Deutsch- bzw. Mathematik-Förderstunde. Dieses Angebot ist das einzige, das eine Teilnehmerbegrenzung erfährt, um kleine Lerngruppen zu gewährleisten. Die Fachlehrer der Unterstufe empfehlen Schülerinnen und Schüler und sprechen direkt Eltern an. Die Hausaufgabenbetreuung gewährleistet einen Raum für konzentriertes Arbeiten und Beratung. Sollte man individuelle Nachhilfe in Anspruch nehmen wollen, steht ein Pool von guten Oberstufenschülern zur Verfügung (kostenpflichtig, Anmeldung über Frau Dilger-Scheffzek erforderlich).  
Ziel soll es also sein, eine ausgewogene Kombination von körperlicher Anstrengung und kognitiven Prozessen herzustellen. Das Jugendleiterprogramm des Landes Baden-Württemberg fördert solche Konzepte. Sportmentoren oder von der Schulsozialarbeitern Frau Hinzel-Hees in zwei halbtägigen Workshops ausgebildete Jugendbegleiter tragen maßgeblich diese Angebote.

Die ersten Schritte sind gemacht, weitere werden folgen. In naher Zukunft soll ein Zimmer zum „Austoberaum“ umgestaltet werden. Weichbodenmatten und elastisches Spielgerät sollen Schülerinnen und Schüler dazu animieren, sich auszupowern, und einen Ausgleich zu den kognitiven Vorgängen des Vormittags herstellen. Schön wäre es, wenn auch Sportvereine sich einer Kooperation mit dem EKG öffnen würden – der Jugend käme es zu Gute! 
Stefan Weber

Deutsch Förderkurs
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